DAs könnte man doch einfach mal machen!

Ideen für Kinder und alle, die in den nächsten Wochen besonders viel Zeit haben, sich mit ihnen zu beschäftigen. :-)

Donnerstag, 9. April - Gründonnerstag

 

Heute ist Gründonnerstag. Warum dieser Tag so heißt und was er mit dem Thema „Freundschaft“ zu tun hat, erfährst du im Film:

 

 

Wir denken jedes Jahr daran, wie Jesus mit seinen besten Freunden das letzte Mahl zusammen gefeiert hat. Dabei wurde nicht nur gegessen, sondern vor allem ganz viel geredet. Jesus wollte seinen Freunden helfen, damit sie ihn nicht vergessen und vor allem, damit sie auch ohne ihn keine Angst haben und miteinander verbunden bleiben.

 

Das, was Jesus damals zu seinen Jüngern gesagt hat, wird auch heute noch – also fast 2000 Jahre später – in jeder Messe vom Priester gesagt. Wir können uns dann alle ganz eng mit Jesus verbunden fühlen und sind es auch.

 

Dass man seine Freunde plötzlich nicht mehr sehen kann, erlebst du auch gerade. Bald sind Osterferien und gerade an Ostern besucht man normalerweise Verwandte und Freunde.

 

Ist es dir in den letzten Wochen mal passiert, dass du bei einer Situation an einen Freund oder einen Verwandten gedacht hast? Ich denke immer beim Waffeln backen an meine Oma, die vor ein paar Wochen gestorben ist. Wenn ich die Simpsons im Fernsehen sehe, denke ich an meinen Bruder, der in England lebt.

 

Na, denkst du auch gerade an jemand?

 

Bald wirst du deine Freundinnen und Freunde wiedersehen – ganz bestimmt!  Und zwischendurch gibt es ja Telefon und Videochat. 😊

 


Mittwoch, 8. April - schatzsuche

 

Weißt du ein gutes Versteck? Hast du eine kleine Kiste oder eine Dose?

 

Dann stecke in die „Schatzkiste“ irgendwas Nettes, z.B. ein Bonbon oder ein Bild mit einem Herz und verstecke den Schatz.

 

Lass nun deine Geschwister oder deine Eltern auf Schatzsuche gehen.

 

Richtig spannend wird es, wenn du eine Schatzkarte malst mit ein paar Hinweisen und Tipps, wo der Schatz versteckt ist.

 

Ihr könnt euch auch abwechseln. Dann darf jeder mal suchen – nach einem guten Versteck oder nach dem Schatz. 😊

 


dienstag, 7. April - Fußballspielen ohne ball

 

Dieses Spiel macht drinnen genauso viel Spaß wie draußen. Man spielt es zu zweit oder es können zwei Mannschaften gebildet werden. Du brauchst einen Würfel, ein Blatt Papier (drinnen), Stift oder Kreide und einen Spielstein.

 

Wenn du es drinnen spielen möchtest, zeichne den Spielplan auf Papier. Im Freien kannst du den Plan mit Kreide auf den Boden malen.

 

Der Spielplan sieht aus wie eine liegende Leiter und hat 21 Abschnitte. An den Enden des Spielplans sind die beiden Torlinien.

 

A

 

 

 

 

Mitte

 

 

 

 

B

 

 

 

Auf das Mittelfeld wird der Spielstein gelegt. Das kann ein ganz normaler Stein sein, auf jeden Fall kein Ball. Der rollt zu schnell weg!

 

Es wird immer abwechselnd gewürfelt.

 

Kind A beginnt und den rückt den Spielstein um so viele Felder auf die Torlinie von Kind B zu, wie es Augen gewürfelt hat.

 

Nun kommt Kind B an die Reihe und zieht denselben Spielstein in Richtung Torlinie von Kind A.

 

Wer die gegnerische Linie überwindet, hat ein Tor geschossen.

 

Dann legt man den Spielstein zum Anstoß zurück auf das Mittelfeld, und der Verlierer darf als erster würfeln.

 


Montag, 6. April - Osterkarten basteln

 

Du brauchst heute Papier und Stifte, wenn du möchtest auch Kleber und Schere.

 

Am besten nimmst du ein Din A 4 Blatt und schneidest es in der Mitte durch. Dann hast du zwei Din A 5 Blätter.

 

So ein kleines Blatt kannst du in der Mitte falten. Dann passt es genau in einen Briefumschlag. In die Innenseite kannst du nun etwas schreiben und Frohe Ostern wünschen.

 

Die Vorderseite der Klappkarte kannst du ganz bunt und kreativ gestalten. Male einen Osterhasen oder Eier oder ein Küken oder eine Blume oder … Du kannst die Motive auch auf anderes Papier malen, ausschneiden und auf die Karte kleben. Welches Papier du nimmst, ist ganz egal. Das kann auch buntes Papier sein.

 

Wenn du die Karten heute bastelst und schreibst, kannst du sie morgen schon in den Briefkasten werfen.

 

Dann kommt deine Post noch rechtzeitig vor Ostern an und macht bestimmt jemandem eine große Freude.

 

 

 


Sonntag, 5. April - Palmstock basteln

 

Heute ist Palmsonntag.

 

An was wir heute in der Kirche denken und was der Tag mit Palmen zu tun hat, erfährst du im Video:

 

In Israel gibt es viele Palmen. Bei uns in Deutschland ist es etwas ganz Besonderes, wenn irgendjemand eine Palme in einem riesigen Pflanztopf hat.

 

Wenn wir „Palmzweige“ sagen, meinen wir eigentlich etwas anderes, nämlich Buchsbaum-Zweige oder etwas ähnliches, z.B. Thuja – oder Wacholderzweige.

 

Einen Palmstock macht man so: Die Zweige werden oben an einem Stock mit Draht festgebunden. Das sieht so ähnlich aus wie ein Staubwedel.

 

Nun kannst du den Palmstock schön verzieren. Dazu nimmst du bunte Kreppbänder und Kräuselband/ Geschenkband.

 

Mit den Kreppbändern umwickelst du den Stock und klebst sie gut fest.

 

Vom Geschenkband schneidest du etwa 20 cm lange Stücke ab und knotest sie in den Zweigen fest.

 

Nun ist dein Palmstock schön bunt.

 

Hast du eine Kinderbibel daheim? Dann kannst genau nachlesen, wie es war als Jesus nach Jerusalem kam. Du findest die Geschichte auch im Internet.

 


Samstag, 4. April - erstelle deinen Stammbaum

 

Weißt du, was ein Stammbaum ist? Das ist eine besondere Art aufzuzeichnen, wer seine Vorfahren sind.

 

Jede Person bekommt dafür einen Extra – Kasten. Schreibe den Namen der Person in den Kasten hinein.

 

Ganz oben stehst du in der Zeichnung. Du bist ein Kind von deiner Mama und deinem Papa. Also geht von den beiden ein Strich in deine Richtung. Das sieht dann so ähnlich aus wie ein Dreieck.

 

Dann geht es bei deiner Mama und deinem Papa weiter. Auch sie haben Eltern. Das sind dein Opa und deine Oma. Schreibe ihre Namen in die Kästchen und verbinde sie mit deiner Mama oder deinem Papa.

 

So, weiter geht es: Deine Omas und Opas haben natürlich auch Eltern. Das sind deine Uromas und Uromas. Bestimmt sind schon einige von ihnen gestorben. Auch die Verstorbenen darfst du beim Stammbaum einzeichnen. Jetzt wird es so langsam schwieriger. Frage deine Eltern nach den Namen von diesen besonderen Menschen. Oder weißt du alle? Wir sind jetzt schon bei vier Uromas und vier Uropas.

 

Überleg mal mit deinen Eltern, wieviel von deinem Stammbaum ihr wisst.

 

Es ist schon toll, wie viele Menschen nötig waren, um genau dich hervorzubringen.

 


Freitag, 3. April - Ostereier anmalen

 

Vor ein paar Tagen haben wir hier erklärt, wie man Eier auspusten kann

 

Hast du nun ein paar bereit liegen?

 

Wenn nicht, schau dir einfach noch mal unseren Beschäftigungstipp vom 23. März an.

 

Die Eier kannst nun schön bunt anmalen.

 

Mit Punkten, Streifen, Linien, Blumen, … Die Eier können auch lustig werden mit einem Gesicht.

 

Wenn dir gerade jetzt nichts einfällt, dann bestimmt beim Malen.

 

Teste zum Malen verschiedene Stifte und Farben aus. Wasserfarben, Filzstifte, Acrylfarben, … es klappt sogar mit Wachsmalstiften. Aber nicht vergessen: Das Ei ist zerbrechlich. Wenn euer Kunstwerk nicht kaputt gehen sollen, geht vorsichtig damit um.

 

Wer die Eier draußen aufhängen möchte, sollte sie lackieren.

 

Oft kann man im Wald einen passenden Ast finden (WICHTIG: Keinen Ast abbrechen, sondern einen, der am Boden liegt!!!!).  Diesen Ast kannst du daheim in eine Vase stellen oder aufhängen. Dann kannst du daran deine Eier auch im Haus schön aufhängen.

 

Überlegst du gerade, wie du das gemalte Ei überhaupt aufhängen kannst? Das geht ganz einfach: Nimm ein Streichholz und breche es mehrmals durch, bis es etwa 1 cm lang ist. Knote einen etwa 20 cm langen Nähfaden am Streichholz fest. Die beiden Enden des Fadens verknotest du auch. Nun hast du so etwas wie eine Schlaufe mit einem festgeknoteten Streichholz. Dieses Streichholz schiebst du nun vorsichtig durch die größere Öffnung, die beim Auspusten des Ei’s gemacht wurde. Dann ziehst du an der Schlaufe, das Streichholz „legt sich quer“ an der Öffnung und das Ei baumelt an der Schlaufe.

 


donnerstag, 2. April - Steine anmalen

 

Heute gibt es wieder mal einen Vorschlag, den bestimmt schon viele kennen.

 

Seit einigen Wochen werden überall im Saarland bunt angemalte Steine gefunden. Hast du auch schon einen gesehen? Vielleicht hast du auch schon selbst einen angemalt und draußen hingelegt.

 

Das Ganze hat einen ganzen einfachen und wichtigen Sinn: anderen eine Freude machen!

 

Und deshalb ist schön, wenn ganz viele dabei mitmachen.

 

Du brauchst einen Stein, am Besten ist ein Kieselstein mit einer glatten Fläche.

 

Säubere den Stein und trockne ihn gut ab.

 

Dann bemale den Stein mit wasserfester Farbe. Wichtig: Der Stein darf nicht mit irgendwas beklebt werden, weil diese Teile sich irgendwann ablösen und dann für Wildtiere gefährlich werden können.

 

Den bemalten Stein nimmst du bei eurem nächsten Spaziergang mit nach draußen und legst ihn irgendwo hin. Entscheide selbst, ob der Stein leicht oder schwer zu finden sein soll. Lege ihn nur auf öffentlichen Wegen ab.

 

Eigentlich ist es so, dass der Finder den Stein abfotografiert als Erinnerung und das Bild – wenn er möchte – auf der Facebook-Seite „Saarsteine“ postet, bevor der den Stein wieder woanders ablegt.

 

Du kannst es aber auch so machen, dass du den Stein so versteckst, dass ihn besondere Menschen finden, z.B. dein Freund, der ein paar Häuser weiter wohnt.

 


Mittwoch, 1. April - aprilscherze

 

Heute ist der 1. April. An diesem Tag darf man Scherze mit anderen machen. Wichtig dabei ist, dass diese Scherze lustig sind und nicht fies und gemein. Überlege dir gut, mit wem du welchen Scherz machst. Bestimmt findet dein kleiner Bruder etwas anderes lustig als deine Mama.

 

Fällt dir schon was ein?

 

Hier sind ein paar schon jahrelang erprobte Tipps:

 

  • Schreibe auf einen Zettel: „Achtung, es sind Fußspuren an der Decke!“ und lege den Zettel auf den Küchentisch oder dorthin, wo andere ihn sofort sehen. Na, wer schaut hoch zur Decke?

  • Wickle ein Bonbon auf und iss den Inhalt selbst oder lege ihn in eine Schüssel. Dann wickelst du statt dem Bonbon eine kleine Papierkugel ein. Dann kannst du dieses besondere Bonbon jemand anbieten.

  • Schau aus dem Fenster und rufe plötzlich: „Kommt schnell alle her. Da sind Schafe in unserem Garten!“ Der Ruf klappt auch mit Einhörnern, Osterhasen, Ufos, … 😊 Bestimmt kommt mindestens einer aus der Familie angerannt.

 

Und jetzt ganz wichtig: Wenn jemand auf deinen Scherz reingefallen ist, rufe laut „April, April“.

 

So, das war jetzt erst mal der letzte Beschäftigungstipp. Mir fällt nichts mehr ein!

 

April, April! – Bis morgen! 😊

 


Dienstag, 31. märz - "Zaubertrick" mit einem eiswürfel

 

Du brauchst einen Eiswürfel, Salz und einen Wollfaden.

 

Nimm den Eiswürfel erst kurz vor Beginn deiner „Vorstellung“ aus dem Tiefkühlfach.

 

Ziehe den Wollfaden lang und lege ihn auf den Eiswürfel.

 

Streue Salz über den Eiswürfel und den Faden und warte einen Moment.

 

Nun fehlt nur noch ein Zauberspruch. „Hokuspokus“ klappt eigentlich immer. 😊

 

Zieh an dem Faden. Der Eiswürfel hängt nun daran.

 

 

 

 

Physikalisch kann man das ganz einfach erklären:

 

Durch das Salz beginnt das Eis zu schmelzen. Da die Umgebungstemperatur jedoch nicht warm genug ist, gefriert das Eis sofort wieder und verbindet sich mit dem Wollfaden.

 


montag, 30. März - bauen einen turm aus Toilettenpapierrollen

 

Schau mal nach, wie viele Rollen Toilettenpapier deine Familie hat. Sprich mit deinen Eltern ab, ob du sie für einen Turmbau verwenden darfst. Danach wird das Toilettenpapier noch ganz normal verwendbar  sein. 😉

 

 

 

Nimm die Rollen aus der Verpackung und stapele sie vorsichtig aufeinander. Je höher Turm, desto wackliger wird er. Suche den Standort so aus, dass beim Umkippen nichts in der Nähe steht, das zerbrechlich ist.

 

Aus wie vielen Rollen besteht dein höchster Turm?

 

Für Profis: Mit Küchenrolle klappt das übrigens auch, wird aber schneller wacklig.

 


sonntag, 29. März - verschenke einen schutzengel

 

Engel sind was ganz Besonderes. Viele glauben an Schutzengel, die immer auf sie aufpassen.

 

Einen solchen Engel kann man jedem nur wünschen! Im Moment haben viele Menschen Angst, krank zu werden und andere anzustecken. Einen Schutzengel kann man gerade besonders gut gebrauchen.

 

Male einen Schutzengel und verschenke ihn. Wenn der Engel für jemand sein soll, der nicht in deinem Haus wohnt, kannst Du ihn mit der Post schicken oder abfotografieren und übers Handy weiterleiten.

 

Gibt es jemand, an den du im Moment besonders viel denkst, den du aber nicht besuchen kannst?

 

Bestimmt freut er oder sie sich über eine besonders schöne Schutzengel - Nachricht von dir!

Wenn du mehrere Engel malen möchtest, ist das kein Problem!

 

Es ist Sonntag. Es gibt keinen besseren Wochentag zum Engel malen und weiter schenken! 😊

 


samstag, 28. März - Basteln mit salzteig

 Knetest du gerne? Backst du gerne Plätzchen? Dann ist das heute genau der richtige Tipp für dich!

 Die Dinge, die du aus Salzteig knetest, kann man nicht essen. Aber man kann sie bunt anmalen und als tolle Osterdekoration verwenden oder anderen ein besonderes Geschenk machen.

Für den Teig brauchst du:

  • 2 Tassen Mehl

  • 1 Tasse Salz

  • 1 Tasse Wasser

  • 1 Teelöffel Öl

 

Knete aus den Zutaten einen Teig. Ist der Teig zu feucht, füge noch Mehl hinzu. Ist der Teig zu fest, fehlt noch ein bisschen Wasser.

 

Den fertigen Teig kannst du nun ausrollen und Formen ausstechen oder du formst irgendetwas anderes – einfach was dir gerade einfällt. Wenn du eine Form später aufhängen möchtest, bohre ein Loch hinein, wo später der Faden durchgezogen werden kann.

 

Deine fertigen Figuren und Formen legst du auf ein Backblech mit Backpapier. Im Backofen (140 Grad Ober – und Unterhitze) müssen deine Werke etwa 1 Stunde trocknen. Je dicker die Form, desto länger dauert es.

 

Danach lässt du die Figuren auf einem Kuchengitter abkühlen.

 

Jetzt kannst du die Figuren mit Wasserfarben oder Acrylfarben bunt verzieren. Wenn du sie draußen aufhängen oder hinstellen möchtest, solltest du sie vorher lackieren, damit der Regen die schöne Farbe nicht direkt wieder abwäscht.

 


freitag, 27. März - danke-bild für den Briefkasten

 

 

Während vieles gerade anders ist als sonst, sorgen andere mit ihrer Arbeit dafür, dass es uns noch so gut wie nur möglich geht.

 

Das sind zum Beispiel 

 

  • Kassiererinnen und Regaleinräumer im Supermarkt,

  • Ärzte, die mit ihren Teams in der Praxis für Notfälle bereit sind,

  • Erzieherinnen in der Notbetreuung,

  • Mitarbeiter der Sozialstation, die jeden Tag die Alten und Kranken Zuhause pflegen,

  • Radio – und Fernsehmoderatoren, die uns mit Informationen versorgen und uns auch „einfach nur“ bei Laune halten,

  • Ärzte und Krankenschwestern in den Krankenhäusern,

  • Handwerker und Techniker, die jeden Stromausfall so schnell wie sonst auch beheben,

  • Briefträger und Paketboten, die uns Post und Päckchen nach Hause bringen,

  • Bäcker, Metzger, Schreiner, Heizungsmonteure, ….

 

Alle diese Menschen haben gerade ein besonderes Dankeschön mehr als verdient.

 

Hast du Lust heute ein Danke-Bild zu malen für den Briefträger? Du brauchst dafür nur ein Blatt Papier, Buntstifte und Klebstreifen.

 

Male das Bild und hänge es an deinen Briefkasten. Wenn der Briefträger kommt, sieht er es und freut sich bestimmt darüber.

 


Donnerstag, 26. März - Seiltanz

 

Lege ein Seil oder eine dicke Schnur auf den Boden - das kann gerade oder in Kurven sein, ganz wie du möchtest und wie schwierig es werden sein soll. 😊

 

Wenn das Seil fertig ausgelegt ist, ziehst du deine Schuhe aus und balancierst von einem Seilende zum anderen ohne daneben zu treten. Stelle dir dabei vor, das Seil befände sich in schwindelnder Höhe!

 

Das war zu einfach? Dann versuche ein paar Kunststücke wie eine echte Seiltänzerin oder ein echter Seiltänzer: gehe in die Hocke, stelle dich auf ein Bein, drehe dich auf dem Seil um, springe hoch, …

 

Immer noch zu einfach? Dann kneife die Augen fest zu und versuche es noch einmal.

 

Der Seiltanz ist etwas für draußen und drinnen. In der Wohnung kannst du es sogar barfuß probieren, im Garten oder auf dem Balkon lässt du die Schuhe bitte an.

 


Mittwoch, 25. März - ein neues Händewaschlied erfinden

 

Na, wie oft hast du dir heute schon die Hände gewaschen? Weißt du noch, wie oft es gestern war?

Ganz bestimmt war es sehr oft und höchstwahrscheinlich öfter als vor einem Monat.

Viele Menschen haben gerade Angst, sich mit dem Corona-Virus anzustecken. Forscher haben heraus gefunden, dass der Virus sich mit Seife von den Händen abwaschen lässt. Das funktioniert aber nur, wenn man sich die Hände ordentlich wäscht. Im Internet gibt es da einige Anleitungen, damit man keinen Millimeter vergisst.

Bestimmt hast du schon gehört, dass dieses ordentliche Händewaschen etwa 30 Sekunden dauert. Den Typ „Sing zweimal Happy Birthday!“ kennst du sicher schon.

Wusstest du, dass es auch etwa 30 Sekunden dauert, wenn man das Vaterunser betet?

Hast du ein Lieblingslied oder kennst du ein lustiges Gedicht? Nimm dir eine Stoppuhr (so was ist in jedem Handy) und probiere mal aus, welches Lied oder Gedicht 30 Sekunden dauert. Hast du was gefunden? Dann kannst du das singen oder aufsagen beim Händewaschen.

Immer Happy Birthday singen, wenn keiner Geburtstag hat, nervt auf Dauer, oder? 😊

 

 

 


Dienstag, 24. März - Eier auspusten

Bis Ostern dauert es nicht mehr lange und bestimmt macht es dir Spaß Ostereier zu bemalen. Damit du genug hast und ihr den Inhalt der ganzen Eier auf einmal essen müsst, fang am Besten heute an mit Ausblasen. Dann hast du in ein paar Tagen bestimmt ein paar ausgeblasene Eier „gesammelt“.

 

 

Du brauchst eine große Nadel, Schaschlikspieß (oder ähnliches) und zwei Schüsseln.

 

Wasche dein Ei vorsichtig mit warmem Wasser und Seife oder Spülmittel ab. Das entfernt nicht nur Dreck, sondern auch einige fiese Krankheitserreger …

 

Mit der großen Nadel bohrst du vorsichtig ein Loch ins obere und untere Ende des Ei’s. Vergrößere vorsichtig das Loch am unteren Ende, bis es etwa einen halben Zentimeter groß ist.

 

Damit sich das Ei besser ausblasen lässt, stecke den Schaschlikspieß durch die größere Öffnung in das Ei und verrühre vorsichtig Eigelb und Eiweiß.

 

Halte das Ei mit der größeren Öffnung nach unten über eine Schüssel. Vielleicht läuft schon etwas raus. Der Rest kommt gleich, wenn du in das kleinere Loch fest pustest.

 

Wenn du das Ei nicht so nah am Mund haben möchtest, probiere aus, ob es auch mit einem Strohhalm klappt oder einer kleinen Luftpumpe oder … Aber nicht vergessen: Das Ei ist zerbrechlich!!

 

Eigelb und Eiweiß bitte nicht in den Müll werfen. Das kann man nun noch genauso für Rührei, Omelett, Kuchen, … verwenden, als wenn du das Ei ganz normal aufgeschlagen hättest.

 

Am Ende machst du das ausgeblasene Ei sauber, damit es nicht nach ein paar Tagen stinkt.

 

Dazu füllst du die zweite Schüssel mit Wasser und lässt das Ei darin voll Wasser laufen. Halte das Ei an den beiden Öffnungen fest, nimm es aus der Schüssel heraus und schüttele es vorsichtig. Dann nimm den Finger von der größeren Öffnung weg und lass das Wasser heraus laufen.

 

Stelle zum Trocknen das Ei in einen Eierbecher oder Eierkarton.

 


MOntag, 23. März - Regenbogen malen

 

Von dieser Idee hast du vielleicht schon etwas gehört. Wir finden sie sehr gut und wollen sie deshalb auch weiter geben.

 

Male einen Regenbogen und hänge ihn als Zeichen gegen Corona ans Fenster.

 

Wenn du mit deinen Eltern spazieren gehst, kannst du nach anderen Regenbögen suchen. Wer bei dir vorbei geht, kann deinen Regenbogen finden.

 

So erkennst du, wo andere Kinder wohnen, die im Moment zu Hause bleiben müssen.

 

Vielleicht entdeckst du ja einen Regenbogen, wo du noch gar nicht wusstest, dass dort ein Kind wohnt.

 

Der Regenbogen ist übrigens ein ganz besonderes Zeichen. Er ist am Himmel zu sehen, wenn es regnet und gleichzeitig die Sonne scheint.

 

In der Bibel steht, dass der Regenbogen ein Zeichen des Bundes zwischen Gott und den Menschen ist. Gott ist immer für alle Menschen da – natürlich auch für dich!

 


Sonntag, 22. märz - Hörst du die Glocken?

 

 

 

Seit einigen Tagen ist keine Schule mehr. Trainingszeiten und Musikunterricht, Kindertreff und Besuche bei Freunden, … alles fällt gerade aus. Damit nicht zu viele Menschen krank werden, muss fast jeder daheim bleiben und es ist besonders ruhig draußen.

 

Achte mal darauf, ob du Kirchenglocken hören kannst. Zur Zeit finden keine Gottesdienste statt, aber morgens, mittags und abends läuten die Glocken jeden Tag.

 

Je nachdem, welche Kirche in deiner Nähe ist, läuten die Glocken morgens und abends zu unterschiedlichen Zeiten. Mittags um 12 Uhr läuten sie überall. Und zwar richtig laut und lange.

 

Die Glocken sind eine Erinnerung für dich, dass Gott da ist.

 

Du kannst ihm alles sagen, was du auf dem Herzen hast.

 

Du kannst ihn bitten, dass er auf jemand besonders aufpasst.

 

Und du kannst ihm danken, z.B. dass es so viele Menschen gibt, die sich gerade darum kümmern, dass wir alle genug zu essen haben und dass die Kranken gepflegt werden.

 

 

 

Das kann übrigens jeder an allen Wochentagen machen, nicht nur sonntags! 😊

 


21. März - Labyrinth

 

 

 

Zuerst einmal:

 

Ein Labyrinth ist kein Irrgarten. Das bedeutet, du musst nicht entscheiden, welcher Weg der richtige ist und du landest nie in einer Sackgasse.

 

 

 

Probiere es mal bei diesem Labyrinth mit dem Finger aus: Beginne unten am Eingang und „wandere“ mit dem Finger bis du in der Mitte bist.

 

Du kannst ganz einfach ein eigenes großes Labyrinth bauen:

 

Wenn du Tesa-Krepp daheim hast, geht es am Einfachsten, du kannst aber auch Wolle nehmen und mit Klebstreifen am Boden befestigen.

 

Lege einen Start – und einen Zielpunkt fest und überlege dir dann einen guten Weg.

 

Dieser Weg sollte nicht einfach nur gerade aus sein, sondern ruhig ein paar Kurven haben und darf sich gerne auch überkreuzen.

 

Wenn dein Labyrinth fertig ist, probiere es aus.

 

Bist du zufrieden mit deinem Weg?

 

Dann kannst du ihn nun auf ganz verschiedene Arten gehen: rückwärts, auf einem Bein hüpfend, in Gänsefüßchen, …

 


20. März - Pflanzen pflanzen :-)

 

Der Frühling ist da! Draußen blühen viele bunte Blumen.

 

Wenn du bei dir daheim etwas pflanzen möchtest, benötigst du

 

  • einen Blumentopf oder so was ähnliches, z.B. eine schön verzierte Dose 😉

  • genug Erde, um das Gefäß zu füllen

  • und vor allem: Samen.

 

In vielen Supermärkten gibt es ganz unterschiedliche Samen zu kaufen. Du kannst aber auch im Internet forschen, wie man aus Obst oder Gemüse einen Setzling bekommt. Versucht es doch mal mit Tomaten: Einfach die kleinen Samen in der Tomate auf Küchenrolle legen zum Trocknen und anschließend einpflanzen.

 

Regelmäßiges Gießen nicht vergessen! 😊

 


19.  März - Dosen bekleben

 

Hast Du eine leere Dose daheim?

 

Die ist eigentlich zu schade für den Gelben Sack – bastel doch lieber was daraus!

Zuerst musst Du die Dose gut ausspülen, am Besten geht das in der Spülmaschine. 😊

 

Achte darauf, dass die Kanten nicht scharf sind. Das ist je nach Dosenöffner unterschiedlich.

 

Dann sei kreativ!

 

Du kannst ein kleines Bild malen und mit Klebstreifen an der Dose befestigen.

 

Ein Gemälde – direkt mit wasserfesten Stiften auf die Dose gemalt – sieht bestimmt auch toll aus.

Wer bunte Klebstreifen daheim hat, kann es sich besonders leicht machen. Klebe einfach die bunten Streifen auf, wie es dir gefällt.

 

 

Die bunten Dosen sehen schön aus und sind sehr praktisch.

 

Du kannst sie als Stiftehalter nutzen oder als Sortierdose für besondere Legosteine oder als Sammeldose für Kleinkram oder …

 


18. März - auf die Plätze, fertig, los!

 

Du brauchst für diese Spielidee eine Uhr mit Sekundenzeiger oder eine Stoppuhr. Dazu kannst du auch die Stoppuhr im Handy sehr gut nutzen.

Wie lange brauchst du zum Beispiel, um

- mit einem Würfel eine Sechs zu würfeln?

- zehn Kniebeugen zu machen?

- die Siebener - Reihe aufzuschreiben?

Oder wie lange schaffst du es

- auf einem Bein zu stehen?

                                                                                                          - ein Buch auf deinem Kopf zu balancieren?

Bestimmt fällt dir selbst noch mehr ein! :-)

Du kannst deine Ergebnisse in deinem Tagebuch (s. erster Tipp) notieren und so ein eigenes "Buch der Rekorde" entwerfen.

Probiere alles in der nächsten Zeit immer mal wieder.

 

 

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17. März - Schätzfrage

 

Fülle ein Glas mit kleinen Dingen (Erbsen, Nudeln, Legosteine, …) und zähle sie beim Einfüllen.

Am Besten schreibst du die Zahl direkt auf, bevor du sie vergisst und alles noch mal neu zählen musst.

 

Dann überlege dir einen Preis. Das kann ein selbst gemaltes Bild sein oder etwas anderes nettes.

 

Zeige dann das Glas allen Menschen, die gerne etwas gewinnen und lass sie schätzen, wie viele Teile sich darin befinden.

 

Schreibe alle Tipps auf. Heute abend kannst du dann allen, die mit gemacht haben, die richtige Anzahl sagen und bekannt geben, wer der Gewinner ist.

 

Corona-Tipp: Mach ein Foto von dem gefüllten Glas und schicke es mit dem Handy weiter. Dann können auch Leute mit raten, die weit weg sind und sich bestimmt gerade über eine Nachricht von dir freuen.

 


16. März - Tagebuch

An diese besondere Zeit wirst du dich bestimmt noch ganz lange erinnern. Die Schulen und Kindergärten sind geschlossen. Plötzlich ist alles irgendwie anders als sonst.

Hast du ein leeres Heft daheim oder ein Notizbuch? Ein paar leere Blätter gehen auch.

Was erlebst du? Wie geht es dir? Mit wem triffst du dich? Schreibe alles auf, was dir wichtig ist.

Ein dazu passendes Bild - gemalt oder eingeklebt - macht dein Tagebuch noch schöner.

Viel Spaß beim Schreiben, Malen und vor allem beim späteren Lesen!